Auge

Viele Erkrankungen des Auges können zu Blindheit oder sogar Verlust des Pferdeauges führen. Deshalb sollte möglichst bei den ersten Anzeichen einer Augenerkrankung der Tierarzt hinzugezogen werden. Dazu gehören Schwellungen des Auges und der Umgebung, Rötung der Lidbindehaut sowie das schmerzhafte Zusammenkneifen der Augenlider. Alarmzeichen sollten Trübungen der Hornhat, sowie Verletzungen der Augenumgebung und der Lider sein. Auch Zubildungen (Wucherungen) am Auge sollten nicht unterschätzt werden. Bei frühzeitiger Untersuchung und Entfernung bestehen die besten Chancen auf vollständige Heilung!

Die Untersuchung des Pferdeauges erfolgt klinisch sowohl mit Hilfe eines von direkter als auch indirekter Ophthalmoskopie (Augenspiegel). Als zusätzliche Diagnostik kann eine Untersuchung mit Hilfe des Ultraschallgerätes durchgeführt werden. Als weitere diagnostische Hilfsmittel dienen der Fluoreszeinfärbetest, der Schirmer-Tränen-Test, sowie mikrobiologische und zytologische Abstriche. Zusätzlich kann die Durchgängigkeit des Tränennasenkanals überprüft und wiederhergestellt werden.
Eine sofortige Therapie verhindert häufig chronische therapieintensive Folgen und verschafft dem Pferd rasche Linderung.