Impfungen

Das Impfmanagement ist nicht nur bei Turnierpferden aufgrund der strengen Bestimmungen der FN ein wichtiges Thema. Aufgrund der Brisanz durch auftretende Infektionen mit Herpesviren und Influenza hat die Prophylaxe dieser Erkrankungen eine wichtige Bedeutung in der Betreuung ihres Pferdes. Gerne erarbeite ich mit Ihnen individuelle Lösungen und verhelfe Ihnen zu einem lückenlosen Schutz durch ganzjährlich ausgeführte Impferinnerungen.

Impfbestimmungen für Turnierpferde (nach LPO 2012)

Ab 1. Juni 2012 gilt: Eine Grundimmunisierung besteht aus drei Impfungen. Bei den ersten beiden ist ein Abstand von mindestens 28 bis höchstens 70 Tagen einzuhalten. Die dritte Impfung ist im Abstand von maximal sechs Monaten (plus 21 Tage) nach der zweiten Impfung durchzuführen. Wiederholungsimpfungen sind im Abstand von maximal sechs Monaten + 21 Tage (bis einschließlich 31. Dezember 2012 im Abstand von sieben Monaten + 21 Tage) durchzuführen. Eine Teilnahme am Turnier ist möglich, wenn bei der Grundimmunisierung die ersten zwei Impfungen erfolgt sind und nach der zweiten Impfung 14 Tage oder bei Wiederholungsimpfungen sieben Tage nach der letzten Impfung vergangen sind.

Ganz neu: Ein Pferd ist bei fehlender Grundimmunisierung auch dann startberechtigt, wenn das Pferd in den letzten drei Jahren nachweislich einer regelmäßigen Impfung im Abstand von sechs Monaten + 21 Tage (bis einschließlich 31. Dezember 2012 im Abstand von sieben Monaten + 21 Tage) unterzogen wurde. Ebenfalls neu: Neben der Impfung gegen Influenzaviren wird eine Impfung gegen Herpesvirusinfektion empfohlen. Eine ordnungsgemäße Impfung gegen Tetanus wird als selbstverständlich vorausgesetzt.

Die Kontrolle des Impfschutzes gegen Influenzavirusinfektionen erfolgt durch den Turniertierarzt anhand der Eintragungen in den Pferdepass. Diese Kontrolle kann bei der Anreise zum oder jederzeit während des Turnieres erfolgen. Zusätzlich kann aus wissenschaftlichen Gründen Blutproben genommen werden. Eintragungen über Verstöße sind im Pferdepass in der Seiten der Impfung vom kontrollierenden Tierarzt vorzunehmen.

Quelle: „fn-press“